Gegenargumente

Was spricht gegen den geplanten Ausbau der Straßenbahn

Wir lehnen den Ausbau der Straßenbahn in seiner derzeitigen Planung aus mehreren Gründen ab. Eine ausführliche Darstellung unserer Position finden Sie in unserem Positionspapier zum Download.

Verlust des Hewwels als Begegnungsort

Der Hewwel ist heute ein weitgehend verkehrsfreier Ort, an dem Anwohnerschaft, Kinder und Nachbarschaft zusammenkommen. Eine Straßenbahntrasse würde diese Funktion grundlegend zerstören.

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Widerspruch zum Bebauungsplan und baulichen Charakter des Wohngebiets

Der verkehrsfreie Hewwel ist im Bebauungsplan nicht für den ÖPNV vorgesehen. Im Gegenteil: Für den ÖPNV wurde eine dedizierte Wendeschleife an den Frankengräbern eingerichtet.

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Naherholungsraum und Bolzplatz gefährdet

Die geplante Wendeschleife würde den Ersatz-Bolzplatz am Feldrand berühren und den Kühborn sowie das Naherholungsgebiet auf dem Feld zum Betriebsgelände machen.

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Lärm und Erschütterungen

Eine 43 Meter lange, rund 60 Tonnen schwere Straßenbahn würde im 7,5-Minuten-Takt unmittelbar an die Wohnbebauung vorbeifahren. Dies verursacht Lärm und Erschütterungen, die unmittelbar an die Wohnbebauung heranrücken würden.

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Eingriffe in Natur und Stadtbild

Durch den Bau Trasse sind hunderte Bäume, Grünflächen und gewachsene Strukturen entlang der Strecke gefährdert – mit langfristigen Folgen für das Ortsbild.

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Sicherheit für Kinder, Senioren, Fuß- und Fahrradverkehr

Schienen, Oberleitungen und der getaktete Schienenverkehr schaffen neue Gefahrenpunkte – besonders für Kinder und ältere Menschen.

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Verlust der direkten Anbindung an Bahnhof Römisches Theater und Laubenheim

Mit der Straßenbahn sollen bestehende Busverbindungen entfallen.

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Bundesfördermittel als Treiber

Die Frankenhöhe dient dazu, die wirtschaftliche Tragfähigkeit des Gesamtprojekts zu sichern.

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Kein erkennbarer Kapazitätsbedarf

Die bestehenden Busse sind auf den relevanten Abschnitten nur selten ausgelastet.

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Alternativen wurden nicht ausreichend geprüft

Aus unserer Sicht sind alternative Strecken und andere ÖPNV-Lösungen nicht mit der gebotenen Tiefe untersucht worden.

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Unzureichende Kommunikation und Beteiligung

Die Beteiligungsangebote seit 2023 sind aus Sicht vieler Frankenhöhe-Anwohner nicht ausreichend bekannt geworden.

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Zuwege für Rettungskräfte

Die Hechtsheimer Straße ist neben der Autobahn ein wichtiger Zuweg für Rettungskräfte zur Frankenhöhe.

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Parkplatzmangel verschärft sich

Auf der Bodenheimer Straße und am Kühborn besteht bereits heute akuter Mangel an Parkplätzen.

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Jahrelanges Bauverkehrschaos

Die Frankenhöhe liegt an einem zentralen Zubringer zur Autobahn A60.

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Immobilienwerte und Erschütterungsschäden

Direkte Anrainer befürchten Wertverluste und bauliche Schäden durch Erschütterungen.

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Enge Trasse, Privatsphäre und Eingriffe in Privateigentum

An einigen Engstellen ist der Straßenraum so eng, dass die Bahn unmittelbar an Wohnhäuser heranführen würde.

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Fluglärm wird nicht berücksichtigt

Die Frankenhöhe ist ohnehin vom Fluglärm des Frankfurter Flughafens betroffen.

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